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Externe Wasserversorgung

Ich wollte schon immer eine vernünftigere Wasserversorgung und außerdem säge ich zu gerne an meinen Eribellen herum, denn, hier geht das im Gegensatz zu anderen Alutapeten wesentlich unkomplizierter, ausgenommen Eriba Future und Feeling. Touring's mögen eher das feuchte Klima, darum steht auch dort im Küchenbereich ein mitunter schlabbernder und sabbernder Kanister den man beim letzten Befüllen, wie auch immer, wohl nicht richtig verschlossen hat. Meine Empfehlung raus aus dem Wohnbereich und ab in den Gaskasten wo das Wasser keinen Schaden anrichten kann. Übrigens beim Touring mit etwas Geduld und Überlegung auch zu bewerkstelligen, es dauert nur konstruktiv bedingt etwas länger, führt aber zum gleichen Vorteil.

Also die Wasserklappe und einen 25 Liter Kanister (dann bleiben von der Gesamtmenge Wasser noch 20 Liter nach Befüllung wegen dem montierten Überlauf übrig) besorgt, ausgemessen, angezeichnet, abgeklebt, frisches Spezialsägeblatt in die Stichsäge und rein in 4 mm starkes Fiberglass. Über die Stärke des GFK-Frontmateriales war ich doch ganz schön erstaunt - Eribelle, was sonst :-).

Hier die Bilder in der Reihenfolge:

Wie immer sauber die Berührungsfläche zur Stichsäge abkleben, dann klappt alles ohne Kratzer im Lack

Aussägen, Klappenbohrungen markieren und die vier Löcher gebohrt,
dem Rahmen zur Karosserie ordentlich Dekalin spendiert und in die vorbereitete Öffnung eingesetzt,
Schläuche angeschlossen und fertig ist die externe Wasserversorgung;

Bild unten: Füllschlauch und Überlauf dazu die Elektrik provisorisch für den ersten Probelauf angeschlossen;
Gut zu sehen ist auch der Gegenrahmen, der gerade bei einer Touringhaut für stabile Verschraubung sorgen würde.

An den Rändern hervorquellendes Dekalin am nächsten Tag mit einem angetrocknetem Dekalinklumpen abtupfen,
dann mit kleinem Pinsel und Universalverdünnung (kein Nitro- !) zwischen Rahmen und Karosserie eine saubere
Kunstfuge gezogen - fertig; Das Einfüllen über die abschließbare Wasserklappe ist zügig und ohne ein Überlaufen
möglich, wobei nach der Befüllung der unten zu sehende Trichter entnommen, und umgedreht hinter der Klappe
wieder eingesetzt wird;

Die Stärke des Materials kommt einer Hochseeyacht recht nahe = 4 mm

Bild unten: Gut zu sehen - die erste Bohrung zum Ansetzen der Stichsäge;

Immer ein frisches Sägeblatt verwenden, da das Material an den Schnittkanten
glashart ausreißt und die oberste Gel-Coatschicht i.d.R. gerne mitreist;