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Wahre Größe kann oft kleiner sein

Nach 20 Jahren Camping könnte man manch nette Anekdote zu Papier bringen. Doch das können andere auch. Nein, vielmehr will ich in kurzen Umrissen dokumentieren warum weniger oftmals mehr sein kann.

Im Jahre 1983 entschloss ich mich nach mehren Zelturlauben einen damals schon betagten Tabbert  "310" Baujahr 1968 zur erwerben. Das Gefährt erfüllte all meine Vorstellungen von einem Campingwagen, wobei das ausgeklügelte Vorzeltsystem (ebenfalls Bj. 68) mir den ersten Aufbau nicht unbedingt leicht machte. Zur Freude aller umliegenden Camper durfte ich erfahren, dass alle mitgelieferten Zeltstangen so universell einsetzbar waren, dass ein kompatibles Zusammensetzen trotzdem nicht zum gewünschten Erfolg führte. Nur durch das beherzte Eingreifen einiger Nachbarn konnte schlimmeres verhindert werden (Nervenzusammenbruch/Wutanfall) . Doch was ich alsbald feststellte, der Wagen war ein vorzüglicher Reisebegleiter.

Die Familie wurde größer, der Tabbert behielt seine Größe. Und so mussten wir uns zwangsläufig von diesem schönen Gefährt trennen. Mit ruhigem Gewissen natürlich, denn er kam in beste Hände, nämlich zu Huky.

Über einen gebrauchten Wilk 495 mit knallbunten orangen Streifen und einem genialen Waschraum in der Mitte führte uns nach kurzer Verweildauer in unserem Besitz der Weg zum Hobby-Händler. Übrigens ein sehr netter Mensch, welcher uns mit wenig Überzeugungsaufwand von der "Qualität" dieses Wagens begeisterte. So kam es dann auch, dass wir diesen Wagen, einen Hobby 460 de Luxe, unser eigen nannten. Alsbald stellten wir jedoch fest, dass wir mit dem Wohnwagen nicht nur einen Hobby hatten, sondern zugleich auch selbiges. Denn: "hast du einen Hobby, dann hast du ein Hobby ", kleinere Reparaturen inbegriffen. Auf Details verzichte ich jetzt, aber ich bin sicher, dass manch Hobbyfahrer mir durchaus (feuchten) Zuspruch zu Teil werden lässt.  

So und nun das Finale: Die Familie wird wieder kleiner, die Kinder fahren nicht mehr mit, wir verkleinern uns. Dachten wir, und kauften uns wieder (hätten es ja wissen müssen) einen Hobby. Diesmal einen 420 de Luxe gebraucht Bj. 95. Und was wir nicht wussten, der Wagen liebte Wasser. Wasser an allen vier Ecken des Bodens. Kein Problem erwiderte der freundliche Hobbyhändler und begann mit den Abdichtarbeiten. Er dichtete so viel an dem Wagen herum, dass selbst Altmeister Goethe sicherlich gesagt hätte: "Dichte Du nur, alter Tor, das Wasser das kommt weiter vor ". Diese Einsicht als Grundlage jeglichen Verstands, kam schließ und endlich die Frage auf: "Was nun?" 

Halt, da war doch noch der Huky mit seiner tollen "Eribelle-Hompage". Und so reifte nach etlichen Besuchen auf diesem Kleinod der Datenautobahn schön langsam der Entschluss nun einen wirklich guten, kleinen, feinen Reisewohnwagen für unsere mobile Zukunft anzuschaffen. In den verschiedenen Rubriken dieser tollen Infoquelle durchsiebte ich alle zu bekommenden Informationen und wir beschlossen einen  

Eriba Touring Familia 320 GT 

    

zu erwerben. Zurückbesonnen auf die Anfänge unseres Nomadendaseins als Camper, war man mit dem kleinen Tabbert 310 eigentlich sehr zufrieden und wusste was größenmäßig auf einen zukommt.  

So war und ist es nun soweit. Wir sind endlich dort angelangt, wo wir hinwollten. Wir haben ihn uns geleistet. Neu, nicht ganz billig, aber vollauf zufrieden und stolz nun auch Eriba-Touring-Fahrer zu sein.

Wahre Größe erkennt man eben nicht am Volumen eines Wohnwagens, sondern an der Liebe zum Detail. 

im wahrsten Sinne des Dinkelvorzeltes.............
....
das muss doch schneller gehen ?!


ach, vielleicht zu zweit ?.....ja so geht's !

.......na klappt doch ! und dann....zufriedene Eigner eines 320er GT's mit Dinkel 3


Mit lieben Grüßen an alle Touringfahrer 

 Wacki & Trixi, Mittenwald

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